Ein Ziel

Die Idee

9 Jahre internationale Tätigkeit in verschiedenen Ländern des Balkans vom Kosovo bis Kroatien verlangten von einem überzeugten Tierschützer   parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit Engagement für den Schutz der Tiere in diesem Teil Europas. Organisation von Futterspenden, Koordination der privaten Hilfe internationaler Mitarbeiter, Weiterbildung von Tierärzten, Unterstützung örtlicher Tierschützer sind nur einige Dinge, die für die Tiere in Südosteuropa geleistet werden konnten.

Am Straßenrand gefunden. Mutter wahrscheinlich ein Verkehrsopfer.


2004/2005 war ich für die OSZE in Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens, tätig und bekam dort einen sehr engen Kontakt zu einem recht aktiven Tierschutzverein. Gefundene oder abgegebene Tiere, z. Zt etwa 170 Hunde und etwa genau so viele Katzen, werden hier größtenteils in privatem Wohnraum aufopferungsvoll betreut bis sie einmal vermittelt werden können. Dazu kommen 60 Hunde in einem „Tierheim“. Das ist eine große Belastung für die betroffenen Personen aber auch für den Verein.  Mitte 2004 war mir klar, dass in oder in der Nähe von Zagreb ein Tierheim gebaut werden musste, um diesen Zustand zu ändern. Die Tierheime in Deutschland sind meist überfüllt, deshalb macht es keinen Sinn, zusätzlich noch Tiere aus Südeuropa nach Deutschland zu importieren, sondern dort zu vermitteln, wo sie aufkommen. Fast  drei Jahre hat es gedauert bis sich nun Konkretes abzeichnet.


Auch das sind Straßenhunde.

Realisierung

Durch gute Kontakte einer deutschen Freundin in Kroatien wurde 4 ha Land durch die Gemeinde Ivanic Grad – 25 km ostwärts von Zagreb gelegen - zur Verfügung gestellt und große Unterstützung durch die Gemeindeverwaltung zugesagt.

Das Wichtigste: Die Künstlerin Dunja Rajter konnte als Schirmherrin für das Projekt gewonnen werden. Sie hat kroatische Wurzeln und kann durch ihre vielseitigen Kontakte helfen, das Projekt voranzubringen.

Inzwischen ist der „Förderverein Tierschutzprojekt Kroatien" e.V. gegründet und die Gemeinnützigkeit anerkannt. Ein Spendenkonto wurde eingerichtet.

Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt das Projekt ausdrücklich.

Auch der Ehemann von Dunja Rajter, Michael Eichler, engagiert sich energisch mit Ideen und seiner Marketing Firma an dem Pilotprojekt. Ein deutscher Architekt, der große Erfahrung in Planung und Bau von Tierheimen hat, unterstützt uns ebenfalls. Mit dem Tierschutzverein „Arche Noah“ in Graz/ Österreich, der auch über ein großes Tierheim verfügt, konnte eine Partnerschaft eingegangen werden.

Ansicht des Baulands von der Straße


Das geplante Projekt soll Tierheim, Tiervermittlungsstelle, Schulungsstatt für Jugendliche und eine Stelle sein, die den Tierschutzgedanken weitest möglich in Kroatien verbreitet. Das strenge kroatische Tierschutzgesetz, das im Dezember 2006 vom Parlament beschlossen wurde, hilft dabei. Es verpflichtet u.a. Landkreise zum Bau von Tierheimen. Partner in Kroatien sind bereits gewonnen, sodass wir hoffen, mittelfristig mit dem Bau beginnen zu können.

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